Projekt Neubau Hochbehälter Oberberg
Im Zuge von Überprüfungen durch Behörden wurde im Herbst 2024 festgestellt, dass der Hochbehälter Oberberg (seit 1975 in Betrieb) dringend saniert werden muss. Bei der Jahreshauptversammlung am 19.03.2025 wurde den Genossenschaftsmitgliedern der aktuelle Zustand des Hochbehälters sowie die notwendigen Arbeiten präsentiert. Eine im ersten Schritt angedachte Sanierung stellte sich schnell als nicht zielführend heraus, zumal in den Folgejahren laufend hohe Kosten für die Instandhaltung angefallen wären. Im Zuge der Versammlung wurde also die erste Entscheidung für den Neubau des Hochbehälters Oberberg getroffen. Auf dieser Seite möchten wir das Projekt präsentieren und damit alle Interessierten über die aktuellen Entwicklungen informieren.
Updates
September / Oktober 2026
Nach Abschluss der Rodung werden die notwendigen Bodenschürfungen durchgeführt. Diese dienen als Grundlage für das geologische Gutachten und die weiteren bautechnischen Planungen. Es werden die konkreten Angebote für die Umsetzung des gesamten Projekts eingeholt. Gleichzeitig werden die notwendigen Gutachten erstellt und die Unterlagen für die wasserrechtliche Bewilligung vorbereitet. Die Einreichung des Projekts soll noch 2026 erfolgen.
08. September 2026
Der Gemeinderat Neustift im Stubaital stimmt dem Grundstücksverkauf von der Gemeindegutsagrargemeinschaft an die Wassergenossenschaft Milders einstimmig zu. Damit kann der Rodungsbescheid umgesetzt werden und die ersten Arbeiten am neuen Standort unweit des bisherigen Bauwerks sind sichtbar.
Frühjahr und Sommer 2026
Detaillierte Kostenaufstellungen werden erhoben. Sowohl die Errichtungskosten als auch die absehbaren Instandhaltungskosten und -arbeiten empfehlen die Errichtung von Stahltanks anstelle der bisher in Tirol üblichen betonierten Trinkwasserspeicher. Speziell die in Milders vorhandenen Wasserwerte (sehr weiches Wasser) würden schon in absehbarer Zeit teure Nachbeschichtungsarbeiten erfordern. Aus diesem Grund wird, in Anlehnung an das Projekt in Patsch, eine Betonhalle geplant, in der zwei 200m³ Wasser fassende Stahltanks verbaut werden. Dies bringt zudem Vorteile in der (automatischen) Reinigung sowie der einfacheren Handhabung und Zugänglichkeit.
17. März 2026
Die absehbaren Kosten erfordern bereits jetzt eine Erhöhung des Wasserzinses von € 1,27 auf € 2,40, um die Finanzierung des Projekts sicherstellen zu können. Bei der Jahreshauptversammlung am 17. März 2026 wurde neben dieser Erhöhung auch die weitere Abklärung mit der Gemeindegutsagrargemeinschaft als Grundeigentümer des vorgesehenen Standorts und damit der Grundstücksankauf formal beschlossen .
Frühjahr bis Winter 2025
Eine Vorstudie wird beauftragt und von der Firma AEP umgesetzt. Daraus ergibt sich, dass ein Wasservolumen von rund 400m³ vorzusehen ist, um den aktuellen Bedarf aber auch Reserven für die Zukunft bereitstellen zu können. Der Ausschuss besichtigt mehrere neu gebaute Hochbehälter, u.a. in Patsch und Birgitz, um verschiedene Bauformen zu erheben, deren Vor- und Nachteile zu erkennen und die passende Lösung für die WG Milders zu finden. Anschließend werden Angebote eingeholt, um den Kostenrahmen abstecken zu können. Von drei grundsätzlich möglichen Standorten wird von der Wasserrechtsbehörde nur ein Standort freigegeben bzw. empfohlen.














